Eine fest installierte Wallbox lädt sicher, schnell und günstig: mit Haushaltsstrom rund halb so teuer wie an der öffentlichen Säule, mit eigenem PV-Strom nur ein Bruchteil davon. Wir prüfen Hausanschluss und Zählerschrank, übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber und binden Wallbox, PV und Speicher zu einem System zusammen.
Welche Vorteile erreichbar sind, hängt von Gebäude, Planung und Nutzung ab.
Öffentliches Laden kostet je nach Anbieter 45–79 ct/kWh. Haushaltsstrom liegt bei rund 30–35 ct/kWh, eigener PV-Strom rechnerisch bei 8–12 ct/kWh. Wer täglich zuhause lädt, spart typischerweise mehrere hundert Euro pro Jahr.
Eine Wallbox mit PV-Anbindung lädt vorrangig mit dem Strom, der sonst für wenige Cent ins Netz ginge. Zusammen mit Speicher und Energiemanager wird das E-Auto zum größten Eigenverbrauchs-Hebel im Haus.
Dauerladen über die Haushaltssteckdose überlastet Leitungen. Eine fest installierte Wallbox mit eigenem Stromkreis, Leitungsschutz und DC-Fehlerstromerkennung ist die sichere und vom Netzbetreiber vorgesehene Lösung.
Wallboxen über 4,2 kW gelten als steuerbare Verbrauchseinrichtung. Im Gegenzug für die Steuerbarkeit gibt es reduzierte Netzentgelte (Modul 1 oder 2) – je nach Netzbetreiber eine Ersparnis im zwei- bis dreistelligen Bereich pro Jahr.
11 kW laden rund 50–60 km Reichweite pro Stunde nach. Für Pendelstrecken reicht meist ein Ladefenster über Nacht oder in der Mittagssonne – Schnellladen ist zuhause selten sinnvoll.
Mit Smart Meter und dynamischem Stromtarif lädt die Wallbox automatisch in den günstigsten Börsenstunden. In Kombination mit Lastmanagement bleibt der Hausanschluss dabei jederzeit im Rahmen.
Mit Lastmanagement lassen sich mehrere Ladepunkte an einem Hausanschluss betreiben – relevant für Zweitfahrzeug, Doppelgarage sowie Mehrparteienhäuser und Gewerbehöfe.
Ein vorbereiteter Stellplatz mit Leerrohr, ausreichendem Querschnitt und Zählerplatz-Reserve ist bei Verkauf oder Vermietung ein echtes Plus – und spart später teure Nacharbeiten.
Von der ersten Anfrage bis zur fertigen Installation – wir begleiten Sie.
Wir prüfen Zählerschrank, Absicherung, Leitungsweg und verfügbare Anschlussleistung. Daraus ergibt sich, ob 11 kW direkt möglich sind oder ob Zählerschrank bzw. Leitung angepasst werden müssen.
Auswahl der Wallbox (11 oder 22 kW, mit/ohne Lastmanagement, PV-Anbindung, RFID, Eichrecht bei Abrechnung) und Anmeldung beim Netzbetreiber. Ab 12 kW ist eine Genehmigung erforderlich, darunter genügt die Anmeldung.
Montage durch den Elektrofachbetrieb, Prüfprotokoll nach DIN VDE 0100-600, Einbindung in Energiemanagement bzw. PV-Anlage und Einweisung in App und Ladeprofile.
Preisrahmen und mögliche Fördermittel für Ihr Projekt.
1.200 – 4.500 €
Die genauen Kosten hängen ab von:
Stand August 2026 gibt es kein bundesweites Zuschussprogramm für private Wallboxen (KfW 440/442 sind ausgelaufen). Es gibt jedoch laufend Landes- und Kommunalprogramme sowie Zuschüsse einzelner Stadtwerke. Wird die Wallbox gemeinsam mit einer PV-Anlage errichtet, kann sie über zinsgünstige KfW-Kredite mitfinanziert werden. Wir prüfen die für Ihre Adresse aktiven Programme kostenlos mit.
Quellen: KfW und BAFA, Stand August 2026. Angegebene Förderhöhen sind Höchstwerte und hängen vom Einzelfall ab – eine Zusage oder garantierte Einsparung ist damit nicht verbunden.
Alle Förderprogramme ansehenAntworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihr Projekt.
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